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Surfen in Italien: unsere 5 Favoriten-Spots auf der Apenninen-Halbinsel

Auf der Suche nach dem besten Surfspot kommt Italien eher selten in die engere Auswahl. Überraschenderweise ist Surfen in Italien dennoch sehr beliebt; allerdings würden die meisten der Urlauber, die sich während der Sommermonate am Strand aufhalten, nie glauben, dass es an diesen friedlichen Mittelmeerstränden auch Wellen gibt, die groß genug zum Surfen sind.
Wenn sich die Sommersaison einmal dem Ende zuneigt und die Touristen leere Strände zurücklassen, dann finden Surfer die Bedingungen vor, auf welche sie schon gewartet haben. Sie verfolgen die Wetterlage und warten dabei auf Tiefdrucksysteme vom Atlantik oder dem westlichen Mittelmeer genauso wie auf starke Winde, die zum Land hin wehen und eine Brandung entlang der italienischen Küste erzeugen. Eine Brandung kann außer im Sommer zu jeder Jahreszeit entstehen, weshalb man immer flexibel und vorbereitet sein sollte. Machen Sie ihr auto startklar für eine lange Fahrt auf der Suche nach der perfekten italienischen Welle.

Varazze, Ligurien


Varazze ist eine Gemeinde in der Provinz Savona in der italienischen Region Ligurien und bekannt dafür, dass sie weltweit einer der wenigen Orte ist, an denen man nachts surfen kann. Die Surf-Bedingungen sind am besten mit Brandung aus westlicher, südwestlicher oder südlicher Richtung, wobei schnelle und hohle Wellen von über 3 m entstehen können.

Capo Mannu, Sardinien


Dank der privilegierten Lage Sardiniens im Zentrum des Mittelmeers erreichen die Insel zahlreiche surfbare Brandungswellen aus den meisten Richtungen. Capo Mannu ist sicherlich der berühmteste Spot der Region, da es verschiedene Möglichkeiten zum Surfen bei allen Wind- und Wellenbedingungen bietet. Seien Sie vorsichtig mit einheimischen Surfern, die möglicherweise nicht immer sehr touristenfreundlich sind.

Levanto, Ligurien

Levanto ist eine Ortschaft in der Provinz La Spezia in der italienischen Region Ligurien, welche für die stabilsten Surfbedingungen in Italien bekannt ist und bei günstigen Voraussetzungen fast 4 m hohe Wellen bieten kann. Ihre großen Pluspunkte sind die freundliche Atmosphäre und eine spektakuläre Sicht auf die Landschaft vom Meer aus. Der einzige Nachteil ist die Menschenmenge, die manchmal diese wunderschönen Strände füllt.

Santa Maria di Leuca, Apulien

Santa Maria di Leuca ist ein Ortsteil von Castrignano del Capo in Süditalien und befindet sich ungefähr 1 Autostunde von Lecce entfernt. Dieses herrliche Surf-Juwel ist nur bei Einheimischen bekannt. Bei guten Wetterbedingungen (Brandungswellen von Süden) belohnen die perfekten linksbrechenden Wellen im kristallklaren Wasser die Fahrt reichlich. Die nahe gelegenen Campingplätze und das Feriendorf machen den Strand leicht zugänglich und zum idealen Surf-Ziel.

Banzai (Santa Marinella), Latium

Um zu diesem Premium-Surf-Mekka mit seinen 2,5 m hohen Wellen zu gelangen, folgt man von Rom aus 50 km der Autostrada A12 Roma-Civitavecchia, verlässt diese an der Abfahrt Santa Marinella-Santa Severa und fährt 1,5 km über die Via Aurelia nordwärts bis der Strand zur Linken liegt. Einheimische können hier sehr streng sein, so sollte man respektvoll sein und sich so wie sie verhalten, um die Wellen maximal zu genießen. An diesem Surf-Spot sind Booties mehr als angebracht, sonst braucht man eine Pinzette, um Seeigel-Stacheln von den Füßen zu entfernen, autsch!

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