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Business Knigge – Spanien

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Für Ihre Geschäftsreise nach Spanien haben Sie bereits die Agenda erstellt und wie gewohnt für die Mittagspause 30 Minuten Zeit eingeplant? Hier haben wir ein paar Tricks und Tipps zusammengetragen, die Ihnen beim Zusammentreffen mit Ihren spanischen Geschäftspartnern sicherlich helfen werden.

DO’S

  • Die Businesskleidung ist sehr förmlich. Bei Hemdfarben und Krawatten darf man zwar Mut zeigen, aber der Anzug sollte dunkel und konservativ sein.

  • Status und Titel sind wichtig. Die korrekte Anrede enthält die Anredeform (Senor). Bei Frauen die Form „Senorita“ (Fräulein) benutzen, weil Senora eher eine ältere Frau ist. Zusätzlich die Position (zB. Presidente, Director) oder einen Titel (Ingeniero, Profesor) verwenden.

  • Die Kontaktanbahnung sollte unbedingt über Bekannte, Vertretungen oder bei Messen hergestellt werden – ein so genannter Cold Call grenzt an Unhöflichkeit.

  • Unter spanischen Geschäftsleuten ist man meist von Beginn an per Du.

  • Seien Sie stets pünktlich, auch wenn Sie selbst einmal warten müssen.

  • In der Mittagspause sollten Sie viel Zeit einplanen. Drei Gänge, dazu Wein und Digestif sind normal. Business-Lunches können bis zu drei Stunden dauern.

  • DONT’S

  • Vermeiden Sie Anrufe zwischen 14 und 17 Uhr.

  • Vermeiden Sie direkte Kommunikation. Absagen werden nett verpackt, kritische Worte mit Lob geäußert.

  • Fluchen Sie nicht. Im religiösen Spanien wird darauf besonders verärgert reagiert.

  • Trotz des Klimas sollten Männer keine kurzärmeligen Hemden tragen, Frauen nicht zu viel Haut zeigen.

  • Als Frau sollten Sie keine hohen Schuhe tragen, wenn Sie mit kleineren männlichen Kollegen zusammenarbeiten.

  • Vorsicht mit dem ausgestreckten Daumen nach oben. Spanier könnten darauf beleidigt reagieren.

  • Tabuthemen: Terrorismus und Kritik am Stierkampf.

  • Bei Blumengeschenken auf Chrysanthemen verzichten, weil diese nur zu Traueranlässen verwendet werden.

  • Halten Sie sich beim Autofahren an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
    Schon 20 km/h zu viel kosten rund 90 Euro. Bei Tempo 200 drohen gemeinnützige Pflichtarbeit oder gar Gefängnis.

  • Auch Falschparken wird mit hohen Gebühren geahndet.

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