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Einen Reifen wechseln in 7 Schritten

Reifenpannen ereignen sich oft zur falschen Zeit und am falschen Ort und sind daher für viele Autofahrer ein regelrechter Albtraum. Auch wenn viele Autofahrer einen Pannendienst, der vorbeikommt und ihnen den Reifen wechselt, in Anspruch nehmen können, kann es klug und zweckdienlich sein, diese Handgriffe selbst zu beherrschen. Da Reifenpannen ziemlich häufig vorkommen, haben die Automobilhersteller ihr Möglichstes getan, dass jeder einen Reifenwechsel durchführen kann. Wenn Sie die folgenden 7 Punkte beachten, sind Sie für jede Reifenpanne gewappnet.

1. Halten Sie Ihren Wagen an einer sicheren Stelle an

Zunächst sollten Sie eine sichere Stelle finden, an der Sie halten können. Im Falle einer Reifenpanne auf der Autobahn sollten Sie die nächste Ausfahrt nehmen, auch wenn Sie dazu ein Stück mit einem platten Reifen fahren müssen. Parken Sie nie in einer Kurve, denn herannahende Fahrzeuge könnten Sie nicht sehen. Finden Sie einen Ort, der nicht nur vom Verkehr entfernt, sondern auch stabil, zugänglich und eben ist.

2. Holen Sie Ihr Werkzeug heraus

Sobald der Wagen steht, schalten Sie die Zündung aus, die Warnblinkleuchten an und ziehen die Handbremse an. Man sollte besser einen Gang einlegen (den ersten oder eventuell den Rückwärtsgang). Wenn Sie ein Automatikgetriebe haben, bringen Sie den Hebel auf Position P („Parken“). Holen Sie nun den Wagenheber, den Radschlüssel und das Ersatzrad aus dem Kofferraum und legen Sie sie neben den platten Reifen.

3. Den Wagenheber ansetzen

Den Wagenheber richtig anzusetzen ist sehr wichtig. Die Stelle, an der Sie den Wagenheber ansetzen, kann je nach Fahrzeugmodell variieren. Wenn Sie eine Anleitung benötigen, können Sie das Handbuch hinzuziehen. Der Wagenheber ist mit einer kleinen Klaue versehen, die in den Aussparungen hinter dem Raddurchgang der Vorderräder, oder vor dem Raddurchgang der Hinterräder befestigt wird.

3. Die Muttern lösen

Sobald der Wagenheber richtig angesetzt ist, heben Sie das Fahrzeug an, ohne es vom Boden abzuheben. Nehmen Sie nun die Radkappe ab und lockern Sie die Radmuttern, indem Sie den Radschüssel nach links (gegen den Uhrzeigersinn) drehen, ohne sie jedoch von den Felgen zu lösen. Aufgrund der leichteren Handhabung sollte man einen Kreuzschlüssel bevorzugen.

4. Heben Sie das Auto an

Heben Sie das Auto an, bis sich der Reifen ca. 15 cm über dem Boden befindet. Achten Sie auf den Wagenheber. Dieser muss stabli, gerade und lotrecht bleiben. Sollte dies nicht der Fall sein, senken Sie das Auto wieder ab, um den Wagenheber richtig anzusetzen.

5. Entfernen Sie den defekten Reifen

Sobald das Auto angehoben ist, entfernen Sie die Muttern nacheinander, indem Sie sie gegen den Uhrzeigersinn abschrauben. Anschließend ziehen Sie den defekten Reifen horizontal an sich heran, um ihn von der Radbasis abzulösen.

6. Montieren Sie das Ersatzrad

Vergewissern Sie sich vor der Montage, dass das Rad richtig positioniert ist. Das Reifenventil muss nach außen zeigen. Setzen Sie das Rad auf und ziehen Sie die Bolzen von Hand an. Beim Durchführen dieser Handgriffe darf man keinen Widerstand spüren.

7. Setzen Sie das Fahrzeug auf dem Boden ab

Lassen Sie das Fahrzeug vorsichtig wieder herunter, um das Rad vollständig zu befestigen. Benutzen Sie wieder den Radschlüssel und ziehen Sie die Bolzen so fest wie möglich an. Bringen Sie die Radkappe wieder an.

Operation beendet. Jetzt müssen Sie nur noch den defekten Reifen und die Werkzeuge im Kofferraum verstauen.

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