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Dies sind die besten Roadtrips in Spanien

Mit einem der besten Straßennetze Europas, das sich kreuz und quer durch die atemberaubenden Landschaften zieht, ist ein Roadtrip in Spanien eine Leichtigkeit. Das einzige, was Sie entscheiden müssen ist, wohin die Reise geht und welche Plätze sich am besten für einen Aufenthalt eignen.

 

 

Wie wäre es mit einer Rundfahrt durch Katalonien?

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Auch wenn man Barcelona als das aufregende Zentrum Kataloniens kennt, viele Sehenswürdigkeiten der Region sind entlang der Küste zu finden, ganz in der Nähe der Grenze zu Frankreich.
Girona ist der ideale Ausgangspunkt, um per Mietwagen die verborgenen Schätze Spaniens zu entdecken.
Die weißgetünchte, mittelalterliche Stadt Cadaqués liegt etwas mehr als eine Autostunde entfernt im Norden. Wie könnte ein Morgen auf Ihrer Rundreise durch Spanien schöner sein, als ihn mit einem Spaziergang über die gepflasterten Straßen entlang der mittelalterlichen Gebäude zu verbringen und dabei die Geschichte der Stadt auf sich wirken zu lassen? Der Ausblick von der Kirche Santa Maria ist besonders beeindruckend.
Ähnlich leicht von Girona zu erreichen ist Besalu, die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt Kataloniens. Legen Sie einen Zwischenstopp auf der C-66 bei Serinyá ein und entdecken Sie die verborgenen prähistorischen Bilderhöhlen, von deren Existenz kaum jemand weiß.
Wenn Sie dann noch Zeit haben, laden die kleineren Straßen südlich von Girona entlang der Costa Brava zur Entdeckungstour ein. Begur mit seiner türkisfarbenen Bucht ist nur eines der vielen kleinen pittoresken Fischerdörfer, wo Sie anhalten und eine entspannte Mahlzeit ganz ohne Eile genießen können.

Auf den Spuren der Mauren bei einem Roadtrip in Spanien

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In den südlichen Städten Spaniens leben nicht nur Menschen verschiedenster Herkunft, sondern es treffen sich hier auch Reisende aus aller Herren Länder, und die starken Einflüsse der einstigen Besatzung durch die Araber sind auch heute noch sichtbar.
Es gibt kaum einen besseren Startpunkt als die prachtvolle Stadt Granada, wo sich die rote Alhambra gegen die Bergkulisse abhebt. Natürlich ist ein Besuch dieser Burg ein Muss, aber auch weniger bekannte Perlen, wie die stille Oase in den Gärten von Carmen de los Martires, sind einen Abstecher wert.
Außerhalb Granadas ist die N-432 eine etwas langsame aber malerische Route nach Cordoba, die sich durch das markante Bergsplateau windet. Verbringen Sie die Nacht in Cordoba, denn so haben Sie den ganzen Tag, um die vielen Straßen sowie die bekannte Moschee-Kathedrale mit ihren katholischen und maurischen Stilelementen zu erkunden.
Auf den gut gepflegten Straßen im Norden Andalusiens herrscht normalerweise recht wenig Verkehr, somit sollte die Fahrt von Cordoba nach Sevilla eine problemlose und flotte Angelegenheit sein – also genau so, wie man sich eine Autoreise vorstellt! Und wenn am späten Nachmittag die Temperaturen in die Höhe klettern, dann ist ein verlockendes Eis bei La Abuela der beste Grund, im Dörfchen Éjica eine Rast einzulegen.
Von Éjica aus ist die Strecke in die Heimatstadt des Flamenco eine entspannte Sache und optimal geeignet, um in Sevilla den Roadtrip in Spanien mit einer ordentlichen Prise nordafrikanischen Feuers zu beenden.

Von den Bergen an die See – eine Durchquerung des spanischen Baskenlandes

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Sogar hoch oben in den Bergregionen des Baskenlandes ist auf das ausgezeichnete moderne Straßennetz Verlass, so dass sich ein Rundreise durch Spaniens Baskenland als viel leichter herausstellt, als zunächst vermutet.
Beginnen Sie Ihre Reise in der bezaubernden Küstenstadt San Sebastian und genießen dort ein paar Runden Pinchos – baskische Tapas – im Borda Berri, einem exzellenten Restaurant, das mit frischen Zutaten kocht und zu den Top-Restaurants der Stadt gehört.
Zurück auf der Straße geht es dann mit Ihrem Mietwagen in Richtung Osten bis zur französischen Grenze, wo Sie auf die breite N-121-A wechseln. Hier gibt es keine engen Kurven, womit diese Strecke zu einer herrlichen Fahrt durch die grünen Berge des Aiako-Harria Nationalparks wird.
Sie könnten nun direkt bis nach Pamplona durchfahren, aber da die Fahrt so glatt verläuft, bietet sich ein Abstecher in das Baztan-Tal an, wo sich grüne Hügel mit idyllischen Dörfern abwechseln, deren Häuser aus weißem Stein von Blumen reich umrankt sind.
Fahren Sie weiter nach Zugarramurdi zu den Höhlen der Hexen, legen Sie einen Zwischenstopp mit einer kühlen Erfrischung und einem herzhaften Sandwich in der rustikalen Bar Txokoto in Elizondo ein, bevor Sie Ihrer Route weiter folgen und die letzte Wegesstrecke nach Pamplona in Angriff nehmen.
In weniger als anderthalb Stunden erreichen Sie die historische Stadt, die von mittelalterlichen Mauern umgeben ist. Für Parkmöglichkeiten ist in Pamplona gut gesorgt, so dass die Stadterkundung leicht fällt. Etwas schwieriger könnte es allerdings zur Festival-Saison werden, wenn die Straßen den Stieren gehören.

Der etwas andere Roadtrip in Spanien auf Gran Canaria

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Ein Roadtrip in Spanien auf der Insel Lanzarote bietet eine Erfahrung, wie sie sich wohl auf der ganzen Welt nicht findet.
Die fremdartigen Landschaften des inseleigenen Timanfaya Nationalparks sind so außergewöhnlich, dass Sie oft mit Fahrten auf dem Mond verglichen worden sind.
In nur 15 Autominuten gelangen Sie vom erstklassigen Badeort Playa Blanca, der sich übrigens wunderbar zum Frühstück mit Meeresblick eignet, in eine zerfurchte Landschaft, in der sich die Straße um schwarze Felsen windet.
Am besten kommen Sie früh, um die besten Voraussetzungen und freie Straßen für Ihre Fahrt an den Gipfel vorzufinden, wo clevere Einweiser dafür sorgen, dass auch das Parken reibungslos verläuft. Hier finden Sie auch ein kleines Restaurant, wo die Kebabs auf zischenden Vulkansteinen auf jeden Fall eine originelle Spielerei sind.
Außerhalb des Parks stehen Ihnen die Möglichkeiten der Insel offen. Durch ihre überschaubare Größe können Sie schon 50 Minuten später die gespenstischen Vulkanhöhlen von Cueva de los Verdes erkunden, die am anderen Ende der Insel liegen. Oder tauchen und schnorcheln Sie in den farbenfrohen Riffen vor dem hübschen Puerto del Carmen, das nur 20 Autominuten entfernt liegt.

Eine Fahrt zum Herzen Spaniens: Madrid

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Kaum ein Ort ist so authentisch spanisch wie das spirituelle Kernland der Region Castilla y Leon. Eine Region wie diese liegt allerdings nicht gleich neben der Fernstraße, so dass nur ein Abstecher in Spaniens Hinterland in Frage kommt.
Wenn Sie Ihren Roadtrip in Salamanca beginnen, dann sind Sie per Auto ganz leicht in der Nähe der verborgenen Juwelen Kastiliens. Wählen Sie die SA-210, die zwar eng aber recht geradlinig ist und Sie zur Sierra de Francia bringt, wo sich der Ausbick mit jedem Kilometer weitet.
Legen Sie einen Zwischenstopp im kleinen Dörfchen La Alberca ein und bekommen Sie einen Eindruck des authentischen Spaniens mit seinen Fachwerkhäusern, gepflasterten Wegen und Charme. Decken Sie sich im traditionellen Eckladen Despensa del Solano mit Snacks für die Fahrt ein.
Die nahe gelegenen idyllischen Dörfer Mogarraz und San Martín del Castañar sind ebenfalls einen Blick wert, bevor Sie den eindrucksvollen Türmen und spektakulären Stadtmauern des historischen Avilas entgegensteuern, das den idealen Ort darstellt, um Rast zu machen und sich die Beine zu vertreten.
Von Avila aus fahren Sie westlich und umranden das pittoreske Gebiet des Cuenca Alta del Manzanares Nationalparks, bevor Sie Madrid erreichen – das moderne Gesicht Spaniens und der ultimative Endpunkt Ihres klassischen Roadtrips.

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